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Urlaubstipps

Welches Tier reist gerne mit?

Hunde sind am liebsten immer und überall mit dabei. Allerdings fühlt sich nicht jeder Hund in jedem Klima wohl und es müssen Hunde im Urlaubsdomizil erlaubt sein.

Katzen fühlen sich in der vertrauten Umgebung am wohlsten. Ideal wäre, wenn ein dem Tier vertrauter Betreuer während des Urlaubs der Besitzer in deren Zuhause einzieht. Sind Katze und Halter unzertrennlich und ist eine längere Reise geplant, kann das Tier natürlich auch im Urlaub mit dabei sein, sofern sich die Urlaubsunterkunft dafür eignet.

Wenn Hund und Katze ins Ausland mitgenommen werden sollen, benötigen sie dafür einen Heimtierausweis mit eingetragener Mikrochip-Nummer und den Nachweis der gültigen Tollwutimpfung. Bitte lesen Sie sich auch die Hinweise des Deutschen Tierschutzbundes zu Einreisebestimmungen für Tiere innerhalb und außerhalb der EU durch.

Heimtiere (Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster,…) und Vögel sollten möglichst nicht verreisen, da sie durch Hitze und veränderte Umgebungsbedingungen krank werden können. Zudem bedeutet ein Ortswechsel für die Tiere großen Stress. Am besten bleiben sie zuhause und werden von einem fachkundigen Tierfreund dort betreut.


Wie finde ich einen geeigneten Betreuer?

Wenn Sie für Ihr Tier eine Urlaubsbetreuung suchen, dann wenden Sie sich bitte per Email an uns – am besten gleich mit Bild und Beschreibung des Tieres. Wichtig hierbei ist auch, ob das Tier bei Ihnen zuhause oder bei der Pflegeperson betreut werden soll.
Darüber hinaus bieten viele Tierheime Pensionsplätze an.
Bevor Sie sich für eine Tierpension entscheiden, sollte Sie sich auf jeden Fall bei Ihrem Tierarzt oder beim örtlichen Tierschutzverein über die in Frage kommende Pension informieren, denn dort werden erfahrungsgemäß eventuelle Beschwerden ankommen. Schauen Sie sich die Pension rechtzeitig vor dem Urlaub genau an. Wenn es nicht möglich sein sollte, den Bereich, in dem die Tiere untergebracht sind, zu besichtigen, ist das kein gutes Zeichen. Darüber hinaus ist auf Folgendes zu achten:

  • Verfügt der/die BetreiberIn der Pension über einen Sachkundenachweis nach § 11 des Tierschutzgesetzes?
  • Wie werden die Tiere gehalten? Wünschenswert ist bei der Hundehaltung beispielsweise, dass die Tiere nicht den ganzen Tag in Einzelboxen innerhalb des Gebäudes gehalten werden, sondern Zugang zu einem Auslauf haben. Gruppenauslauf ist am besten, wobei selbstverständlich darauf zu achten ist, dass sich die Tiere untereinander vertragen. Werden die Hunde regelmäßig ausgeführt? Aus der Lage der Pension kann man zudem auch ersehen, ob ein Spaziergang „in Wald und Feld“ überhaupt möglich ist.
  • Ernährung: Wer keine Ernährungsfehler machen will, sollte Fertignahrung füttern.
  • Sauberkeit
  • Man sollte darauf achten, dass nur geimpfte Tiere aufgenommen werden (wenn der/die BetreiberIn der Tierpension den Tierhalter gar nicht erst fragt, ob sein Tier geimpft ist, ist zu befürchten, dass darauf keinen Wert gelegt wird).
  • Man sollte sich die Pflegeverträge sorgfältig anschauen. Es soll auch bereits vorgekommen sein, dass ein Pflegevertrag einen Passus enthielt, wonach ein Tier, wenn es nicht innerhalb einer bestimmten Frist vom Besitzer abgeholt wird, automatisch in den Besitz des/der BetreiberIn der Pension übergeht.

Für allgemeine Fragen und zum Finden von Urlaubsbetreuung steht Ihnen auch der Urlaubs-Beratungsservice des Deutschen Tierschutzbundes von April bis September zur Verfügung.
Telefon 0228-6049627, Mo-Do 9-17 Uhr, Fr 10-16 Uhr


Merkzettel für Tierbetreuer

  • Ernährungsgewohnheiten und sonstige Besonderheiten des zu betreuenden Tieres
  • Urlaubsanschrift mit Telefonnummer
  • Adresse und Telefonnummer des Haustierarztes und ggf. einer Tierklinik
  • Registrierungsdaten des Tieres (Chipnummer, Tätowierung,…) und wo es registriert ist mit dessen Telefonnummer


Checkliste für das Reisegepäck

  • Heimtierausweis (bitte lassen Sie rechtzeitig vorher die Gültigkeit der Tollwutimpfung vom Tierarzt überprüfen)
  • Vorräte des gewohnten Futters
  • Futter und Trinknapf
  • Flasche mit Trinkwasser (ohne Kohlensäure)
  • Körbchen, Decke, Handtücher
  • Spielzeug
  • Bürste, Kamm
  • Reiseapotheke vom Tierarzt

Für Ihren Hund zusätzlich: Leine, Halsband, Geschirr (mit Namensschild, Urlaubs- und Heimatadresse), je nach Urlaubsland: Maulkorb, Plastikbeutel für Hundekot
Für Ihre Katze zusätzlich: Katzentoilette + Streu, Katzentransportkorb, Kratzbrett


Bitte besuchen Sie vor dem Urlaub mit Ihrem Tier den Tierarzt,

  • um eine Reiseapotheke zusammenstellen zu lassen.
  • um Informationen über und Prophylaxe vor Reisekrankheiten (Krankheiten, mit denen sich das Tier auf der Reise anstecken kann, wie z.B. Leishmaniose durch Sandmücken) zu bekommen.
  • zur Überprüfung der Gültigkeit der Tollwutimpfung und ggf. der Anforderungen vom Urlaubsland (z.B. dokumentierte Entwurmung vor der Einreise nach Großbritannien).
  • zur Überprüfung, ob der Mikrochip noch ablesbar ist.


Hundetransport

Nehmen Sie Ihren Hund immer im Kofferraum (mit Trenngitter oder Transportbox) oder auf dem Rücksitz (mit Hundeanschnallgurt, Trenngitter oder Transportbox) mit.
Fahren Sie bei Hitze möglichst nachts.
Halten Sie Fenster während der Fahrt geschlossen, da der Hund vom Fahrtwind eine Bindehautentzündung bekommen kann.
Lassen Sie Ihren Hund bei Wärme nie im Auto, auch nicht im Schatten, da es im Auto trotzdem zu extremen Temperaturen kommen kann. Es besteht akute Lebensgefahr!


Hund am Strand – was ist zu beachten?

Sind Hunde an diesem Strand erlaubt?
Gibt es spezielle Hundestrände?
Bitte entfernen Sie immer Hinterlassenschaften Ihres Hundes umgehend, damit auch weiterhin Hunde willkommen sind.
Hat der Hund Salzwasser getrunken? Dann braucht er jetzt viel frisches Trinkwasser, um den Salzgehalt des Meerwassers auszugleichen.
Halten Sie immer ausreichend viel Trinkwasser und den Trinknapf für das Tier bereit.
Hat der Hund im Salzwasser gebadet, sollten Sie ihn danach unbedingt mit Süßwasser baden/abduschen, um das Salz aus dem Fell zu waschen.
Im Süden machen Sie am besten morgens den ersten gemeinsamen Spaziergang, mittags sollten Sie den Hund im Haus lassen – Siesta – und erst wieder abends, wenn es frischer wird, noch einmal Gassi gehen.